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Profiling und Mitarbeitermotivation - Motivorientierte Mitarbeiterführung als Schlüssel nachhaltiger Führungsarbeit!


Einleitung

Mitarbeitermotivation gilt als eines der wichtigsten Themen in der Führungsarbeit!
Allen Bemühungen zu trotz zeigen unabhängige Mitarbeiterbefragungen jedoch immer wieder, dass sich die meisten Befragten hierbei – von ihren Unternehmen und Führungskräften - nicht abgeholt fühlen.

​Das die Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation offenkundig sehr oft ihre Wirkung verfehlen.

  • ​Aber warum ist das so?
  • Und was können wir als Führungskräfte besser machen?


In diesem Beitrag erfahren Sie,

  • ​welchem gravierenden Irrtum viele Führungskräfte und Unternehmen bei der Mitarbeitermotivation immer noch aufgesessen sind,
  • ​was Motivation wirklich ausmacht,
  • ​und wie systemische Persönlichkeits-Profiling eine WIN WIN für alle Beteiligten schafft! 

Man kann Menschen nicht motivieren, jedoch aber demotivieren!" 

Reinhard K. Sprenger

​Frust oder Freude

Bestimmt kennen Sie das auch von sich selbst.

Es gibt Dinge, die Sie gerne tun.
Bei denen Sie voller Inbrunst und Energie bei der Sache sind.
Tätigkeiten, in die Sie regelrecht versinken können, bei denen Sie Zeit und Raum völlig ausblenden.
Bei denen Sie jeder Widrigkeit trotzen würden.
Tätigkeiten, welche Sie voller Energie, Durchhaltevermögen und Biss verfolgen!

Und bestimmt kennen Sie auch Dinge, die Sie zu tun haben, auf die Sie überhaupt keine Lust haben.
Die eine riesen Überwindung für Sie darstellen, die Sie gerne vor sich herschieben, aufschieben, aussitzen.
Tätigkeiten, bei denen die Zeit einfach nicht vergehen mag, die endlos erscheinen!

Was genau macht hier den Unterschied?
Warum ist das Eine mit Spaß und Erfüllung, das Andere jedoch eher mit Kampf und Qual verbunden?

Hig​​​​h-Performer oder Low-Performer: Das macht den Unterschied

​Der entscheidende Unterschied liegt in der Passung zwischen der individuellen Motivstruktur eines Menschen, und der motivationalen Ausrichtung einer Tätigkeit bzw. Aufgabe.

Je mehr eine Aufgabe oder Tätigkeit der Persönlichkeit und Motivstruktur eines Menschen entgegenkommt, desto größer wird seine Motivation sein!

Entscheidend ist, das jeder Mensch motiviert ist!
Die Frage ist jedoch wofür?


Kontext und Tätigkeit entscheiden maßgeblich darüber, ob diese Motivation als intrinsische Antriebsenergie entstehen und abgerufen werden kann, oder nicht.

Und genau hier ist es die Aufgabe von Unternehmen und uns Führungskräften, die Motivstruktur unserer Mitarbeiter bewusst zu erkennen, und diese mit Aufgaben zu betrauen, die ein größtmögliches "Matching" der individuellen Motive darstellen.

So ist High-Performance mit gelichzeitig geringem Führungsaufwand garantiert!


​​Motive und Motivation – das macht den Unterschied

Motive können als wertgeladene Zielzustände beschrieben werden.

Sie beschreiben somit einen gewünschten Zielzustand, in dem das , was uns wichtig erscheint – unsere Werte -  bestmöglich erfüllt wird.

Ist Ihnen als Wert Harmonie besonders wichtig, werden Sie Situationen suchen und bevorzugt schaffen wollen, in denen Sie Harmonie leben und erleben können. Konfrontative Situationen hingegen werden Sie eher meiden, oder erleiden.

Sollten Ihnen jedoch Selbstwirksamkeit und Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse hohe Güter sein, werden Sie Situationen mehren und erleben wollen, in denen Sie diese Grundbedürfnisse auch erleben können.
Das es hierbei auch unharmonisch zugehen kann, ist für Sie eher kein Problem!

​​Das ist Motivation wirklich

​Motivation ist die innere Antriebsenergie – ein Drang – die unserem Denken und Handeln Antrieb und Richtung gibt!

Motivation entsteht, wenn sich Menschen in einem Kontext bewegen können, in dem die Passung zwischen individueller Motivstruktur der Person auf der einen Seite, und der Motivstruktur einer Aufgabe, Rolle, eines Arbeitsplatzes auf der anderen Seite, möglichst groß ist.

Je größer die Passung, desto größer die intrinsische Motivation, desto motivierter der Mensch!

Ein hohes Maß an intrinsischer Motivation ist der Garant hoher Leistungsbereitschaft und Durchsetzung.

​​Motivationen erkennen, Menschen tiefgehend verstehen ​mit der Ausbildung zum Personality-Profiler!

​​Warum Incentives nicht nachhaltig sind​

Das erklärt auch, warum Incentives keine dauerhafte Motivationssteigerungen aufrechterhalten können.

Und das erklärt auch, warum Menschen in neue Arbeitsstellen wechseln, obwohl Sie dort vielleicht weniger verdienen.

  • Weil Sie sich dort besser aufgehoben fühlen.
  • Weil sie hier ein tiefes inneres Gefühl der Befriedigung erleben können.
  • Weil sie sich erfüllt fühlen!

Handlungskompetenz

Der Mensch ist nicht sein Verhalten.
Sein Verhalten jedoch ist ein Zeichen seiner individuellen Motivlage.

Handlungskompetenzen zeigen sich durch ein wie selbstverständliches Tun.

Und hierfür ist neben Fähigkeiten und Fertigkeiten eine dienliche innere Haltung die entscheidende Zutat.
Ohne diese dienliche innere Haltung, findet keine praktische Umsetzung theoretischen Wissens statt.

Wesentliche Bestandteile der inneren Haltung sind Motive, Werte und Glaubensätze.

Stehen diese im Einklang mit dem Tun, entsteht ein hohes Maß an Handlungskompetenz, ansonsten nicht! 

Weitere Informationen zu den Themen innere Haltung und Kompetenzen finden wie hier!

"Leadership ist Beeinflussung!
Und um Menschen wirklich zu beeinflussen muss ich erkennen, was diese Menschen beeinflusst!"
 

​Tony Robbins

Führungsarbeit und Persönlichkeitsmotive​​​​

Führung beschreibt die Beeinflussung der Wahrnehmung und Handlungen unserer Mitarbeiter, die Ausrichtung und Bündelung derer Energien, im Sinne der Erreichung unternehmerischer Ziele und Abarbeitung der dafür notwendigen Aufgaben.

Hierzu ist es unser Aufgabe unsere Mitarbeiter in die Lage zu versetzten, ihr Bestes geben zu können.

Mehr zum Thema Führung finden Sie hier!

Und somit ist das Erkennen und die Anerkennung der individuellen Motivstrukturen eines jeden Mitarbeiters, notwendig für eine effektive Führungsarbeit und Teamperformance!

Es muss somit unsere Aufgabe als Führungskraft sein,

  • individuelle Motivstrukturen zu erkennen, zu wertschätzen und zu integrieren.
  • Passungen zwischen organisatorischen Bedürfnissen und individuellen Antrieben zu erkennen und zusammenzuführen.
  • eine Kultur der Vielfalt aufzubauen und zuzulassen.

Aber wie können wir uns als Führungskräfte diesem Thema konkret nähern?

Das Modell des Motivkompasses, aus dem Mimikresonanz-Konzept nach Dirk W. Eilert, bietet hierfür alles, was Sie benötigen, um Menschen in die Tiefe gehend zu verstehen!

Der Motivkompass ist wissenschaftlich durchdrungen und vereint mehr als 200 wissenschaftliche Studien, sowie mehrere psychologische Grundmodelle in einer verständlichen und praxistauglichen Form!

Neurobiologische Grundmotive eines jeden Menschen

Wir Menschen werden von 4+1 neurobiologischen Grundmotiven getrieben.

Den Bedürfnissen nach Inspiration & Leichtigkeit, Ordnung & Stabilität, Harmonie & Geborgenheit, Durchsetzung & Einfluss und Wertschätzung.
Außer Wertschätzung als Mastermotiv, stehen sich die Bedürfnisse durchaus konträr gegenüber, und spiegeln sich auch in der Reaktion unseres Hormonsystems wieder.

Inspiration & Leichtigkeit gehen mit der Ausschüttung von Dopamin einher, während Ordnung & Stabilität als Gegenpol mit der Ausschüttung des Stresshormones Cortisol korreliert.

Harmonie & Geborgenheit findet sich in der Ausschüttung von Oxytocin wieder, während im Gegensatz dazu Durchsetzung & Einfluss durch die Aktivierung des Hormons Testosteron geprägt ist.

Die Ausschüttung dieser Hormone haben direkten Einfluss, z.B. auf die menschliche Wahrnehmung- und Handlungsweise.

In der Wahrnehmungspräferenz schaffen Dopamin und Oxytocin einen starken Fokus auf Meschen und Emotionen, während Testosteron und Cortisol eine Präferenz für Zahlen, Daten, Fakten und Prozesse fördern.

In der Handlungspräferenz schaffen Dopamin und Testosteron einen starken proaktiven, nach vorne streben Handlungsdrang.

Oxytocin und Cortisol hingegen schaffen das Bestreben, den Status Quo zu wahren, und eher reaktiv abzuwarten.

Wertschätzung & Nutzung von Vielfalt:
Eine Führungsaufgabe

Diese leicht verständliche Ebene des Motivkompass-Modells zeigt bereits, dass wir Menschen unterschiedlich "ticken".
Und das das gut und OK so ist!
Denn würden wir alle gleich ticken, wären Innovation gar nicht erst möglich.

Denn obwohl sich "gleich und gleich" gut verstehen bedeutet das nicht, dass sie auch ein innovatives und leistungsfähiges Team bilden können.

Denn solche Teams benötigen vielfältige Handlungs- und Wahrnehmungspräferenzen, um Dinge durchdenken, Planen, aber auch ausführen zu können.

Mehr zum Thema Teamentwicklung, finden Sie hier!

Unsere Aufgabe als Führungskräfte ist es, den richtigen Mitarbeiter für die jeweils zu erledigende Aufgabe einzusetzen.
Zu erkennen, welche Handlungs- und Wahrnehmungspräferenzen einer bestimmten Aufgabe besonders dienlich sind.

Beispiele für unterschiedlich dienliche Präverenzausprägungen:

  • Controlling: Sachbezug & Status Quo wahren
  • Verkauf: Personenbezug & aktives auf diese Zugehen
  • Steuerberatung: Sachbezug & Struktur wahren
  • Pflege; Personbezug & akrives auf diese Zugehen

​Profiling mit Mimikresonanz:
​Ihr Nutzen als Führungskraft

Unternehmen und Führungskräfte profitieren alleine von der Kenntnis des Modells des Motivkompasses in vielfältiger Weise.

Denn hiermit werden Sie

  • Persönlichkeitsunterschiede konstruktiv und wissenschaftlich fundiert erkennen
  • typgerechter und damit wirksamer kommunizieren
  • typgerechter Aufgaben verteilen
  • wirksamer Teams zusammenstellen
  • Wertschätzung für Unterschiede schaffen
  • neue Konfliktkulturen schaffen

Weitere Informationen zum Thema Profiling finden Sie hier!

Ist Profiling ethisch verwerflich?

Ein Brotmesser ist zum Schneiden von Brot gemacht, und doch können Sie hiermit einem Menschen das Leben nehmen.
Entscheidend ist die Haltung des anwenders!

Und genau so ist es mit Kommunikations- und Profilingtools.
​Profiling ist eine große Chance und Weg für mehr Wertschätzung, Erfüllung und Performance.

Gewinner können hierbei alle sein, das Unternehmen, Führungskräfte, Kunden und vor allem die Mitarbeiter selbst!

​Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg bei der Gestaltung und Entwicklung Ihrer Führungspersönlichkeit!

Ihr

Thorsten Springauf

​Über den Autor

Thorsten Springauf ist seit rund 20 Jahren als feuerwehrtechnischer Einsatzleiter und aktive Führungskraft in der mittleren Führungsebene tätig.

Seit 2011 arbeitet er auch als Coach und Trainer mit Führungskräften, mit Erfahrungen aus mittlerweile mehr als 700 Coachingeinheiten.

Ergänzt wird sein fundiertes Praxiswissen zudem durch Qualifikationen in den Bereichen Mindset-Coaching, Resillienz Management, Mimik-Analystic und Personality-Profiling.

Seine Tools & Führungsstrategien folgen dem Leitsatz "aus der Praxis für die Praxis" und richten sich im Speziellen an aufstrebende Führungskräfte.

Thorsten Springauf

Motivationen erkennen, Menschen tiefgehend verstehen ​mit der Ausbildung zum Personality-Profiler!

Thorsten Springauf

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