Emotionale Intelligenz für erfolgreicherer Führung? Das bringt Ihnen emotionszentrierte Führung wirklich!

Einleitung

Emotionale Intelligenz ist ein Begriff, der gerade auch im Führungs- und Businesskontext in aller Munde ist.

Suchen Sie den Begriff der "emotionalen Intelligenz" im Internet, dann werden Ihnen innerhalb einer Sekunde unvorstellbare 2,1 Millionen Suchergebnisse hierzu angezeigt.
Emotionale Intelligenz ist in aller Munde und wird als der Heilsbringer für die Bewältigung von "Motivationsproblemen" und als Garant effektiverer Führung regelrecht "gehypt".


  • Aber ist das gerechtfertigt?
  • Gehören Emotionen überhaupt in die Führungsarbeit?
  • Was genau ist emotionale Intelligenz?
  • Und welchen Nutzen kann uns Führungskräften eine emotional intelligente Führungsarbeit wirklich bieten?

Antworten zu diesen Fragen und Tipps zur emotionalen Intelligenz erhalten Sie in diesem Artikel!

"Führung ohne Rücksicht auf Emotionen, ist wie Segeln ohne Rücksicht auf den Wind" 

Rainer Karius

Leidensdruck auf allen Seiten

85% aller Beschäftigten in Deutschland fühlten sich in 2018 nur gering oder gar nicht an ihr Unternehmen gebunden!
Das sind 31 Millionen Beschäftigte, die nur noch Dienst nach Vorschrift machten, oder bereits innerlich gekündigt hatten.
Lediglich 5,5 Millionen oder 15 % der Beschäftigten in Deutschland fühlen sich emotional stark an ihr Unternehmen gebunden.
Das sind die Ergebnisse das Gallup Engagement Index 2018 für Deutschland.

Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund innerer Kündigungen wurden auf eine Summe von ca. 103 Milliarden Euro geschätzt.

Ein Großteil der befragten Arbeitnehmer sah sich nicht langfristig bei ihrer jetzigen Firma, oder suchten bereits aktiv einen neuen Arbeitgeber.
Und auch die Bereitschaft das jetzige Unternehmen als Arbeitsplatz zu empfehlen, viel insgesamt gering aus!

>> Mehr zur Gallup Studie finden Sie hier <<

Ein hohes Maß an emotionaler Bindung geht unmittelbar mit einem hohen Maß an Anwesenheit am Arbeitsplatz, Kreativität, Qualität, Produktivität und Rentabilität einher.
Und genau hier spielen die direkten Vorgesetzten eine entscheidende Rolle. Denn:

"Mitarbeiter verlassen nicht das Unternehmen,
sie verlassen Ihre Führungskraft"


Wir Führungskräfte sind die entscheidende Komponente wenn es darum geht, das Mitarbeiter Wertschätzung erleben, Respekt erfahren, eine menschbezogene Unternehmenskultur mitgestalten, und so etwas wie stärkenbasierte Erfüllung im Berufsalltag empfinden können.
Das scheint jedoch in vielen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein! 

Fazit:
Es braucht neue Wege in der Unternehmens- und Mitarbeiterführung.
Aber warum sollte dabei die Einbeziehung von Emotionen den entscheidenden Vorteil für alle bringen?

Was ist Führung?

Führung beschreibt die aktive Einflussnahme auf das Denken und Verhalten von Menschen, der Ausrichtung von Bewegungen und Bündelung von Energien innerhalb eines sozialen Systems, um definierte Ziele zu erreichen.
Bei Führung geht es meist darum Kräfte zu bündeln, die über die eigenen Kräfte hinausgehen, um größere Ziele erreichen zu können, als das das einzelne Individuum selbst erreichen könnte.

Führung bedeutet somit aktive Beeinflussung!
Wer nicht beeinflussen kann, kann somit auch nicht führen!
Und wenn wir führen wollen, müssen wir das beeinflussen, was Menschen wirklich antreibt, Emotionen, Gefühle und Motive!

Mehr zu Thema Führung finden Sie hier

Mythos Rationalität in Business & Führung

Rationales Agieren genießt in Führung und Business einen hohen Stellenwert.
Und es stimmt: Rationalität im Business ist wichtig!
Ziele können wir nur erreichen, wenn wir mit Struktur denken, planen und handeln.
Rationalität ist für Effizienz und Effektivität unerlässlich.

Als das Gegenteil von Rationalität wird meist im selben Atemzug die Emotionalität als gegensätzlicher Pol angeführt.
Dies ist jedoch ein fataler Irrtum.
Denn das Gegenteil von Rationalität ist Irrationalität, und nicht Emotionalität. 

Irrationalität bringt Chaos und Versagen mit sich.
Emotionalität hingegen kann tiefgreifende Verbindung, aber auch Trennung von Menschen, Aufgaben und Unternehmen fördern.
Emotionen sind nicht wegzureden.
Denn wir Menschen sind emotionale Wesen!
Nicht umsonst teilen wir mit allen Säugetieren das limbische System im Zentrum unseres Gehirns.

Hier entstehen unsere Emotionen völlig unbewusst und unbeeinflussbar.
Und diese Emotionen bewegen oder blockieren uns, ob wir das wollen oder nicht.
Somit ist das Verleugnen und Ignorieren menschlicher Emotionen und deren Bedeutung, auch in Business und Führung, völlig an den neurobiologischen Grundgegebenheiten – an der neurobiologischen Grundausstattung jedes Menschen - vorbei.
Emotionsfreie Führung und Entscheidungsfindung – pure Rationalität - ist somit ein gern gewünschter, aber unhaltbarer Mythos!

Emotionen spielen immer die entscheidende Rolle für menschliches Denken, Handeln oder Unterlassen, ob wir wollen oder nicht!

 

Werbung und Emotionen

Die Werbeindustrie macht es uns vor.
Reine Fakten bewegen keinen Menschen zum Kauf.
Emotionen müssen geweckt werden.
Hier ist Neuromarketing die Disziplin schlechthin.

Egal ob in Radiowerbung, Fernsehspots oder im Supermarkt selbst. Stimmen sollen Stimmungen transportieren und diese mit dem beworbenen Produkt verknüpfen.
Bilder sollen Sehnsüchte wecken, welche mit dem Artikel befriedigt werden können.
Und der Anblick von frischem, farbenfrohen Obst und Gemüse, der Duft frischer Backwaren im Eingangsbereich des Supermarktes, soll alle unsere Sinne ansprechen, und uns auf das Kauferlebnis einstimmen, uns gefügig machen.
Sehnsüchte wecken, wo vielleicht vorher noch keine waren.

Werbung hat verstanden, dass Gefühle von Lustgewinn und Schmerzvermeidung Menschen dazu motivieren, zu konsumieren. Und eben nicht Rationalität.
Werbung nutzt die neurobiologische Grundausstattung eines jeden Menschen in Ihrem Sinne.

Und genau diesen unumstößlichen Mechanismen, müssen auch wir in der Führungsarbeit Rechnung tragen, wenn wir nachhaltig, effektiv und wertschätzend Menschen, aber auch uns selbst - bewegen wollen!

Emotionen: Eine Begriffsbestimmung

Kern des Begriffes Emotion ist das lateinische "motio" was als "in Bewegung" übersetzt werden kann.

Emotionen setzten Menschen und Tiere in Bewegung.
Sie sind somit die Energie, die für Bewegung – egal in welcher Art – notwendig ist.

Was unterscheidet Emotionen und Motivationen

"Motio" findet sich ebenfalls im Begriff Motivation wieder.
Emotion und Motivation unterscheiden sich jedoch einerseits im Auslöser, und andererseits in der Dauer der Energiebereitstellung.

Während Emotionen spontan auftreten und zur kurzfristigen Energiebereitstellung dienen, sollen Motivationen langfristig und nachhaltig Bewegungen ermöglichen.
Die Emotion Angst soll z.B. schnell und kurzzeitig das Wegrennen vor einer Gefahr - früher dem Säbelzahntiger - ermöglichen. Sie soll das Leben und die Gesundheit in einer Akutsituation schützen!

Das Streben nach Harmonie als Motivation soll Energie und Antrieb bereitstellen, um Harmonie dauerhaft und langfristig zu erhalten bzw. herzustellen.

Emotionsbasierte Führungskommunikation
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Was sind Emotionen tatsächlich

Emotionen beschreiben biologische, physiologische und soziale Reaktionen, auf einen inneren oder äußeren Reiz, welche eine sofortige Handlung notwendig machen!

Emotionen sind somit die Folge unbewusst und schnell ablaufender innerer Bewertungen.
Hierbei werden äußere Reize blitzschnell bewertet. Stellen diese eine Gefahr da, oder nicht (Lust- oder Schmerzpotential)?

Diese Bewertungen erfolgen innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde und laufen meist unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle ab.
Die Art der hierbei entstehenden Emotion entscheidet darüber, wie der Mensch jetzt geistig, wie auch körperlich reagieren wird. Emotionen wie Angst, Ärger, Verachtung, Trauer, Freude etc. haben unterschiedliche Auslöser, unterschiedliche Kompetenzen und unterschiedliche Zielsetzungen.
Und je nach Zielsetzung reagieren wir innerhalb des Bruchteiles einer Sekunde körperlich wie auch psychisch völlig unterschiedlich.

Die Emotion Angst hat z.B. zum Ziele, körperliche oder seelische Verletzungen abzuwenden oder zu minimieren. Hierfür wird die Wahrnehmung auf die Gefahr fokussiert und der Körper fluchtbereit gemacht. Der Körper sendet nonverbal auch nach außen aus, das der Mensch Angst erlebt.
Es sendet ein Notsignal!
 
Die Emotion Ärger hat im Gegensatz dazu zum Ziele, auftretende Hindernisse auf dem Wege zur Zielerreichung aus dem Wege zu räumen.
Hierfür stellt der Körper blitzschnell Energie und Kraft bereit. Er macht sich kampfbereit.
Unser Wahrnehmung verfällt in eine Art Tunnelblick, und blendet alles "Unwichtige" aus.
Hier sendet der Körper nonverbale Signale von Ärger, und warnt die Umgebung!

Welchen Sinn haben Emotionen?
Der emotionale Dreiklang

Emotionen haben immer einen Wert und einen wichtigen Sinn.
Unangenehme Emotionen sind Hinweisschilder auf unerfüllte Bedürfnisse. Hingegen weisen angenehme Emotionen auf erfüllte Bedürfnisse hin.
Der Emotionsdreiklang (Trigger-Funktion-Bedürfnis) zeigt Ihnen, dass hinter jeder Emotion stets ein Bedürfnis steht.

Emotionen dienen somit der Wahrung und Befriedigung menschlicher Bedürfnisse.
Ist das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit in Gefahr, macht Angst uns vorsichtig, schafft Distanz und bewahrt uns davor, unnötige Risiken einzugehen.

Fühlen wir uns in unserer Würde und Integrität durch jemanden verletzt, sorgt die Emotionen Verachtung dafür, dass wir uns von diesem Menschen abgrenzen, und unsere Integrität wahren können. Verachtung ist wesentlicher Bestandteil des psychischen Immunsystems des Menschen.

Somit gibt es auch keine richtigen oder falschen, guten oder schlechten Emotionen.
Jede Emotion ist wichtig!
Jedoch kann sie, je nach Kontext und Intensität, mehr oder weniger dienlich und angemessen sein.   

Betrachten Sie deshalb auch "unangenehme" Emotionen, die Ihre Gesprächspartner zeigen, als Hinweisschild auf unerfüllte Bedürfnisse, und sprechen Sie diese an!

Wie entstehen Emotionen

Die Entstehung von Emotionen ist höchst individuell.
Neben der genetischen Grundausstattung, mit der ein Mensch auf die Welt kommt, spielen frühkindliche Prägungen und Erfahrungen, die entscheidende Rolle.
Die in den ersten 8 bis 10 Lebensjahren erlebten und übernommenen Werte und Glaubensmuster, prägen die Bahnung von Emotionen nachhaltig.

So erklärt sich, dass 2 Personen in der gleichen Situation, diese unterschiedlich bewerten und auf diese unterschiedlich reagerien.

Warum fühlt sich die eine Führungskraft aufgrund hoher Arbeitslast, großer Verantwortungsspanne und anstehenden Change-Prozessen vielleicht gestresst und gehetzt, reagiert vermehrt gereizt, schläft schlecht, fühlt sich oft erschöpft und ausgelaugt?
Während sich sein Kollege in derselben Situation "in seinem Element" fühlt, gefordert, kraftvoll, voller Tatendrang und Freude?
Warum fühlt sich die eine Führungskraft gestresst, die andere jedoch nicht?

Stress ist eine körperliche sowie mentale Reaktion als Folge einer Emotion.
Je nach Emotion, welche das limbische System, als der menschliche Emotionsgenerator entstehen lässt, ist die menschliche Reaktion unterschiedlich.
Die Emotion ist die Folge der inneren Bewertung eines äußeren Reizes, welche gemäß der frühkindlichen Prägungen völlig unbewusst abläuft.
Entscheidend für die Reaktion eines Menschen ist somit nicht der Reiz oder Auslöser selbst, sondern das unbewusst abgespeicherte Bewertungsmuster, welches über die Art und Intensität der Emotion entscheidet.
Diese Bewertungsmuster sind glücklicherweise veränderbar.

Mehr zum Thema Veränderung von inneren Bewertungsmustern finden Sie hier

Emotionen, Gefühle und Stimmungen - Der Unterschied

Wie bereits beschrieben handelt es sich bei Emotionen sind kurze, bio-psycho-soziale Reaktionen auf spezifische Ereignisse, die Konsequenzen für unser Wohlbefinden haben und meist eine sofortige Handlung erfordern.

Gefühle hingegen sind die mentale und körperliche Repräsentationen von Emotionen und somit das bewusste Erleben einer Emotion als Körperempfindung. Ein grummeln im Bauch, der Kloß im Hals, die Schwere auf der Brust.

Stimmungen wiederrum sind länger anhaltende und hintergründiger wirkende Färbungen des Gemütszustandes.
Grundlage sind vielfach unbewusst wirkende Bedürfnisse und deren Befriedigung bzw. Nichtbefriedigung.

Für Gefühle, Emotionen und Stimmungen gelten jedoch gleichermaßen, dass Sie die Wahrnehmung und die nonverbale Kommunikation nachhaltig beeinflussen.

Evolutionäre Bedeutung von Emotionen

Emotionen sicherten über Jahrtausende das Überleben der menschlichen Gattung.
Emotionen sind schneller als der menschliche Verstand.
Über eine Art Vorfahrtschaltung im Gehirn, bekommt das Emotionszentrum – das limbische System – alles Sinneseindrücke ca. 0,5 Sekunden vor unserem Bewusstsein zugespielt.
Es "scannt" somit Situationen nach potentiellen Gefahren durch, und ergreift über die Entstehung von Emotionen und der daraus resultierenden körperlichen und mentalen Reaktionen, blitzschnell Maßnahmen.
Hätten unser Vorfahren bei der Begegnung mit einem Raubtier, erst bewusst potentielle Verhaltensoptionen abgewogen, hätte sich das Raubtier über diese einfach zu erlegende Mahlzeit gefreut.
Die Emotion Angst ließ unseren Vorfahren jedoch blitzschnell die Flucht ergreifen und das noch, bevor ihm seine Reaktion selbst bewusst wurde.
 

Evolutionäre Bedeutung in der Kommunikation und im Zwischenmenschlichen
Vor der Entstehung der menschlichen Sprache war die nonverbale Kommunikation zentrales Kommunikationsmittel. Menschen, die Freude empfanden, zeigen eine eklatant andere Körperhaltung, Mimik und Gestik als jemand, der voller Zorn war.
Auch hierfür sind Emotionen die Treiber.
Und es war überlebenswichtig, den emotionalen Zustand des Gegenübers, bereits frühzeitig zielsicher einschätzen zu können. Denn die Fehlinterpretation eines gewaltbereiten und zornigen Gegenübers konnte den eigenen Tod bedeuten. 

Emotionen zügeln oder verstecken?

Emotionen zügeln ist wie Luft anhalten!
Ab einem gewissen Punkt wird der Atemreflex Sie zum Atmen zwingen.
Genauso verhält es sich mit unseren Emotionen.

Emotionen in geringer Ausprägung können gezügelt bzw. unterdrückt und maskiert werden.
Je stärker die Emotionen jedoch werden, desto schwieriger ist deren Kontrolle.
Und ab einem gewissen Punkt, übernehmen Emotionen die vollständige Kontrolle über jeden Menschen!
Emotionen lassen sich somit nur bedingt kontrollieren.

Jedoch kann jeder Mensch im Vorfeld auf die Entstehung von Emotionen Einfluss nehmen.
Aktives Emotionsmanagement ist hier das Mittel der Wahl!

Mehr zum Thema Resilienz und Emotionsmanagement finden Sie hier!

Ist Emotionalität das Gegenteil von Rationalität?

Wie bereits erwähnt, wird Emotionalität immer wieder als das Gegenteil von Rationalität beschreiben.
Dies ist jedoch grundlegend falsch!
Das Gegenteil von Rationalität ist die Irrationalität.
Das Gegenteil von Emotionalität ist die Emotionslosigkeit.

Menschen können emotionslos und gleichzeitig irrational agieren, wie Menschen auch emotional und gleichzeitig rational agieren können.

Emotionalität und Rationalität schließen sich somit nicht aus, im Gegenteil. Sie interagieren ständig mit einander, statt mit einander zu konkurrieren.
Eine Anerkennung dieses Faktums, eine aktive Auseinandersetzung, und ein wertschätzender Umgang mit beiden, entscheidet über Erfolg und Erfüllung eines jeden Menschen, aber auch über Erfolg und Nachhaltigkeit in der Führungsarbeit!

"Leadership im Kern ist die Beeinflussung von Emotionen!
Es geht immer um die Beeinflussung innerer Zustände, das Lösen von Problemen und das Mähren von Ressourcen!"


Tony Robbins

Bedeutung der emotionszentrierten Führungsstrategie

Wollen Sie…

  • Ihre Mitarbeiter wirklich und nachhaltig erreichen?
  • die Produktivität und Kreativität Ihres Teams steigern?
  • die emotionale Bindung Ihrer Mitarbeiter an sich und an das Unternehmen steigern?
  • die Beziehungsqualität und Teamdynamik erkennen und bewusst steuern können?

Dann bietet Ihnen die Integration von Emotionen in Ihre Führungsarbeit, mit der emotionszentrierten Führungsstrategie, genau die richtigen Werkzeuge und Strategien hierfür.

Die Förderung und der tagtägliche Einsatz Ihrer emotionalen Intelligenz, ist hierbei das entscheidene Erfolgsfaktum!

Da Emotionen die Grundlage von Blockaden, Einwänden, Verweigerung, Ängsten aber auch von Motivation, Biss, Durchhaltevermögen, Freude, Neugier und Erfüllung sind, ist das Erkennen der gerade vorherrschenden, denk- und handlungsleitenden Emotionen bei Ihren Mitarbeitern, aber auch bei Ihnen selbst, ein wesentlicher Schlüssel für effektive, nachhaltige und wertschätzende Mitarbeiterführung, aber auch Ihrer Selbstführung!
Wenn Sie diese wirkenden Emotionen erkennen, können Sie im nächsten Schritt aktiv mit diesen Arbeiten.
Und genau das macht emotional intelligente Führungsarbeit aus.
Deshalb ist die emotionale Intelligenz der Schlüssel für herausragendes Leadership!

Mehr zur Thema Unterscheidung von Führung & Leadership finden Sie hier!

Das ist emotionale Intelligenz 

Emotionale Intelligenz ist ein im Jahr 1990 von John Mayer und Peter Salovey (Universitäten von New Hampshire & Yale) eingeführter Begriff, welcher durch das von Daniel Goleman 1995 herausgebrachte Buch "Emotionale Intelligenz" weltweite Aufmerksamkeit erlangte.

Die emotionale Intelligenz beschreibt die Kompetenz, eigene und fremde Emotionen konkret wahrzunehmen, diese zu verstehen, und sie zu beeinflussen.

Emotionen gelten auch hier als die Triebfeder all unseres Tuns und Unterlassens!
Emotionen sind somit der primäre Auslöser unserer Gedanken, Handlungen und Gefühle!

Somit ist die emotionale Intelligenz Grundlage für gute und funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen durch gelungene und wertschätzende Kommunikation.
Dies ist sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext elementar!

Denn die fachlich beste Führungskraft wird ebenso wie z.B. erfahrende Eltern scheitern, wenn sie nicht in der Lage sind, gute zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und die Bedürfnisse und Nöte ihres Gegenübers zu erkennen und aufzunehmen (Empathie).
Die emotionale Intelligenz beschreibt aber auch die konkrete Wahrnehmung der eigenen Emotionen, Gefühle, Bedürfnisse, Leistungsgrenzen, wahren Motivationen und Leidenschaften, sowie den respektvollen und konstruktiven Umgang mit diesen (Impathie).

Ziel der emotionalen Intelligenz sollte ein ausgeglichener, kraftvoller und erfüllter körperlicher & mentaler Zustand in allen Lebenslagen sein. Und das bei sich selbst wie auch bei seinen Mitmenschen.
Die emotionale Intelligenz die zentrale Kompetenz in punkto Erfolg in Beruf und Privatleben.

Und somit ist sie auch die entscheidende Kompetenz in der Führungsarbeit.
Denn der nachhaltige Erfolg einer Führungskraft ist maßgeblich von der Qualität ihrer Beziehungen zu Mitarbeitern und eigenen Vorgesetzen abhängig!

Vertiefende Informationen zu den Themen "Empathie" und "Impathie",  als wesentliche Inhalte der emotionalen Intelligenz, finden Sie in den weiteren Blogbeiträgen!

Emotionsbasierte Führungskommunikation
-Ausbildung Level-1-

Erkennen Sie unmittelbar im Führungsgespräch, was in Ihrem Mitarbeiter wirklich vor sich geht!
Steigern Sie nachhaltig Ihre Führungswirkung und Teamperformance!

über den author

 

Thorsten Springauf ist seit rund 20 Jahren als feuerwehrtechnischer Einsatzleiter und aktive Führungskraft in der mittleren Führungsebene tätig.

Seit 2011 arbeitet er auch als Coach und Trainer mit Führungskräften, mit Erfahrungen aus mittlerweile mehr als 700 Coachingeinheiten.

Ergänzt wird sein fundiertes Praxiswissen zudem durch Qualifikationen in den Bereichen Mindset-Coaching, Resillienz Management, Mimik-Analystic und Personality-Profiling.

Seine Tools & Führungsstrategien folgen dem Leitsatz "aus der Praxis für die Praxis" und richten sich im Speziellen an aufstrebende Führungskräfte.


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